Unser Hausbräu |
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| Bier ist gesund, nahrhaft, enthält Vitamine und hat eine Geschichte, die 5-7 tausend Jahre alt ist. Bier gehört zweifelsfrei zu den schmackhaftesten Kulturgütern der Welt. Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516, unfiltriert und ohne Zusatzstoffe, ist unser Hausbräu ein natürliches und vor allem leckeres Geschmackserlebnis. Und so wird es gebraut! |
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| Rohstoffe | ![]() |
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| Bestes vogtländisches Wasser, bayerisches Malz (gekeimte und geröstete Gerste), Hopfen aus der Hallertau und etwas Bierhefe aus Wernesgrün. |
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| Schroten | ||||||||
| In unserer Schrotmühle werden anfangs die jeweiligen Malzsorten für das herzustellende Bier, also Hell, Dunkel, oder z.B. Bockbier geschrotet. Dabei ist die richtige Mischung und Menge von großer Bedeutung. Denn die Zusammensetzung ist später ausschlaggebend für Geschmack und Farbe. |
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| Maischen | ||||||||
| Das geschrotete Malz wird nun mit temperiertem Brauwasser im Maischbottich vermengt, um die Stärke aus dem Malz zu lösen und in Zucker umzuwandeln. Dabei wird die Maische schrittweise von 45 auf 78 Grad C erhitzt. |
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| Läutern | ||||||||
| Anschliessend wird die Maische dann im Läuterbottich gefiltert. Dabei werden die flüssigen Bestand- teile, die Würze, von den festen, dem Treber (Kornschalen und Keimlinge) getrennt. Die Würze wird dann in die Würzpfanne geleitet. Der Treber wird im weiteren Brauprozess nicht mehr benötigt. Er dient zum Backen von so genanntem Treberbrot, aber hauptsächlich als Mast- futter z.B. für Schweine. |
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| Würzekochen | ![]() |
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| Die Würze wird nun 70 Minuten lang gekocht. Während des Kochens wird Hopfen zugegeben. Abhängig von der Biersorte und vom Hopfen sind das zwischen 200 und 400 Gramm. Die Würze wird durch das Kochen steril und es kommt zur so genannten Bruchbildung. Dieser Bruch besteht zum größten Teil aus Eiweiss. Zudem wird während des Kochens der Stammwürzgehalt eingestellt. Dieser bewegt sich je nach Sorte zwischen 10,2 und 16,2 %. |
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| Würzeklärung | ||||||||
| Während der Würzeklärung setzen sich die Eiweissbestandteile, der so genannte Trub, innerhalb einer Ruhezeit auf einem Filter ab. Die Würze gelangt nun in den Gärkeller und wird dort mit einem Kühler auf 10 Grad C abgekühlt. Die fertige Würze wird in einem offenen Gärbottich mit Bierhefe versetzt und damit die zirka 1-wöchige Hauptgärung eingeleitet. |
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| Gärung und Reifung | ||||||||
| Während der Gärung vermehrt sich die Hefe und wandelt den gebildeten Zucker in Alkohol um. Da bei der Hauptgärung neben Alkohol und Kohlensäure auch mehr als 500 verschiedene Neben- produkte entstehen, die sich teilweise negativ auf den Geschmack des Bieres auswirken, muss das Bier noch etwa 3 bis 4 Wochen bei 4-5 Grad C in geschlossenen Lagertanks reifen. Während dieser Zeit erhält unser Hausbräu nicht nur seinen ausgewogenen Geschmack, sondern durch die Bindung von Kohlensäure auch seinen erfrischenden Charakter. Nach der Reifung wird das Hausbräu in Fässer gefüllt und kann nun, selbstverständlich unfiltriert, also mit der gesunden Bierhefe, genossen werden. |
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| Roy Hartenstein - Brauer | ||||||||